Cartoon

  17.05.2008   12:45   +Feedback

Spiritualität entstinkt die Küche nicht

Was haben Himalaja, Dalai Lama und Küchentechnik gemeinsam? Sie gehören zur globalen Trostkultur. Die ist paradox, aber das macht nichts - wenn die Tibeter auch im Internet surfen können,

findet Barbara Dribbusch in der taz

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Kategorie(n): Ausland 

  17.05.2008   12:23   +Feedback

Islam ist Frieden (und brüderliche Fürsorge)

Es ist erst eineinhalb Jahre her, da erhielt Morsal O. einen Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung für ein Projekt, das respektvolles und freundliches Miteinander an ihrer Schule fördern sollte. Jetzt wurde die 16-Jährige Opfer eines furchtbaren Verbrechens. Ihr eigener Bruder Ahmad O. (23) tötete sie Donnerstagnacht auf einem Parkplatz am Lübeckertordamm (St. Georg) mit mehr als 20 Messerstichen. Sein Motiv: Sie habe sich von der afghanisch-stämmigen Familie abgewandt - “Ehrenmord” in Hamburg.
http://www.abendblatt.de/daten/2008/05/17/882047.html

Siehe auch:
Zahlreiche in Deutschland lebende Muslime sind laut einer von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (65, CDU) in Auftrag gegebenen Studie zu Gewalt gegen Andersgläubige bereit! Unter Berufung auf die ihr vorliegende Erhebung berichtet die „Frankfurter Rundschau“, dass jeder vierte junge Islam-Gläubige bewaltbereit sei. Eine Schock-Studie! http://www.bild.de/BILD/news/politik/2007/12/20/schaeuble-muslime/studie-schaeuble-muslime,geo=3325500.html

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Kategorie(n): Inland 

  17.05.2008   11:23   +Feedback

Die Hölle muss warten

Als Agnostiker mag ich mich lieber nicht auf ein postmortales Paradies verlassen. Außerdem wüsste ich beim besten Willen nicht, womit es großartig sich von Tel Aviv unterscheiden sollte, der vermutlich diesseitigsten Stadt der Welt. (Zugegeben, das Bussystem kapiert kein Mensch auf Anhieb. Aber wenn man die 036394444 zum Ortstarif wählt, sucht einem ein freundlicher Callcentermitarbeiter jede Verbindung. Ein Mensch, kein Computer. Auf hebräisch, arabisch, englisch oder russisch - und jetzt kommst Du, liebe BVG!)

Und dann wäre da noch eine Tatsache, die Kollege Kruse für stern.de richtig beobachtete:

“Das Model Bar Refaeli bestätigt dann doch ein Vorurteil: Dass in ihrer Heimat Israel die schönsten Frauen der Welt wohnen. stern.de-Redakteur Niels Kruse hat sie mit eigenen Augen gesehen. Und ihre Schönheit liegt nicht nur am Aussehen.” Hier lesen. Und sich wundern, warum Agam Rudberg keine Erwähnung findet.

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Kategorie(n): Ausland  Kultur 

  17.05.2008   11:15   +Feedback

Zur Hölle mit den Juden!

Kaum war ich nach unserem Nachtmahl in der “Kronenhalle” im “Baur au Lac” zurück, machte ich das Fernsehen an, um zu erfahren, ob in der großen weiten Welt etwas passiert war, das man wissen mußte. Noch eine Sturmflut, noch ein Erdbeben, noch eine Reform der Reform der Pendlerpauschale. Es war der 15. Mai, nach dem gregorianischen Kalender der 60. Jahrestag der Gründung Israels. (Die Juden hatten schon eine Woche vorher nach ihrem Kalender gefeiert.) Überall in Deutschland fanden Gedenkveranstaltungen statt, bei denen es freilich weniger um das Glück der Juden wie das Unglück der Palästinenser ging, die seit 60 Jahren, entrechtet und vertrieben, darauf warten, in ihre alte Heimat zurückkehren zu dürfen. Auch die “tagesthemen” nahmen sich des Themas an, mit einem Beitrag von Richard C. Schneider aus dem ARD-Studio Tel Aviv. http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video318980.html
Ich muss zugeben, nachdem ich den Beitrag gesehen hatte, kam mir das Kalbsgeschnetzelte aus …

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Kategorie(n): Ausland 

  17.05.2008   10:44   +Feedback

Zeit für den Schlussstrich

Hey Du, Achtundsechziger (ich darf Dich selbstverständlich Duzen, DAS immerhin habt Ihr erreicht), was willst Du eigentlich noch? Was glaubst Du, wer Du bist? Welche Bedeutung gibst Du Deinen Altersgenossen aufgrund ihres Geburtsdatums? Und wieso hört meine Generation sich diesen Mist geduldig an?

Das tolle an den Achtundsechzigern ist, dass sie de facto auf so angenehme Weise gleichgültig sind, dass nicht mal ihre eigenen Kinder entgegen allen biologischen Regeln gegen sie rebellieren konnten.

Es wäre zu begrüßen, wenn die Generation der +/- 1948 Geborenen aufhörten, sich als die Hauptgestalter Nachkriegsdeutschlands zu gerieren, die sie zum Glück nie waren. Es gibt einen Riesenstapel brandneuer Bücher zum Thema, die ich alle nicht gelesen habe und deren Inhalte mir dennoch präzise geläufig sind, da die Feuilletonisten derselben Generation mir jede erdenkliche Meinung zu den dort vertretenen Thesen nahegebracht haben.

Wieso verschwenden wir 2008 in Deutschland unsere gesamte …

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Kategorie(n): Kultur  Bunte Welt 

  17.05.2008   09:40   +Feedback

Der alltägliche Wahnsinn (3)

Maxeiner & Miersch Einsicht für heute:  “Wer in einer Diskussionsrunde deutscher Kulturpessimisten darauf hinweist, dass die wichtigsten Indikatoren für das Wohlergehen der Menschheit sich immer besser entwickelt haben, der erzielt eine durchschlagende Wirkung. So etwa wie jemand, der in einem katholischen Gottesdienst ein Präservativ aufbläst. Beides hält jung, befördert allerdings nicht das Sozialprestige.” Wer mehr davon lesen will findet die geballte Ladung in diesem Buch

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Kategorie(n): Kultur 

  17.05.2008   09:22   +Feedback

An den Katastophen sind immer nur die anderen schuld

Für den Integrationsbeauftragten der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich und Wiener sozialdemokratischen Landtagsabgeordneten Omar al Rawi sind 60 Jahre Israel „60 Jahre Katastrophe“ [1]

Wenn al Rawi behauptet: „Keiner redet von dem Existenzrecht des palästinensischen Staates“ dann leidet er entweder unter Realitätsverlust oder versucht als demagogischer Zyniker die Realität zu vernebeln, denn bereits 1937 schlug die britische Peel-Kommission die Teilung Palästinas in einen großen arabischen und einen winzig kleinen jüdischen Staat rund um Tel Aviv vor. Die palästinensische Führung unter Mufti Hadj Amin al Husseini lehnte ab. Seit 1936 befanden sich die Araber Palästinas (damals nannte man die Juden Palästinenser und kein Araber hätte sich so genannt) im Aufstand, der aber vom Mufti zum Abrechnen mit seinen Gegnern im eigenen Volk benützt wurde. Durch die katastrophale Politik der palästinensischen Führung schwächten diese bis 1939 dauernden Unruhen nur die Araber.
Am 29. November 1947 beschloss die Generalversammlung der …

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Kategorie(n): Wissen 

  17.05.2008   08:53   +Feedback

Das China-Syndrom oder: Die Deppen vom Dienst

"Wir sind allerdings der Meinung, dass die jüngsten Gewaltausbrüche in Lhasa und anderen tibetischen Zentren von den USA und ihren Verbündeten initiiert, geschürt und ganz bewusst kurz vor den Olympischen Spielen in Beijing als aussichtsreicher politischer Pressionsversuch inszeniert worden sind” - heißt es in einem Offenen Brief an den Botschafter der VR China in Deutschland, den ein paar Handvoll Friedensfreunde geschrieben und an verschiedenen Stellen ins Netz gestellt haben. Initiiiert hat das Ganze der ehemalige FR-Redakteur Eckart Spoo, der schon immer eine Vorliebe zu Bastelanleitungen hatte, unter den Unterzeichnern finden sich nicht nur Prominente wie Rolf Berthold, Botschafter der DDR in der VR China von 1982 bis 1990, Hans Bauer, Rechtsanwalt, Vorsitzender der Gesellschaft zur Rechtlichen und Humanitären Unterstützung, GRH, Berlin, Gert Flegelskamp, Rentner und Knut Mellenthin, Freier Journalist, sondern auch auffallend viele “Publizisten”, die durch das Abfassen von Offenen Briefen bekannt geworden sind. Hier der ganze Brief mit allen …

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Kategorie(n): Inland 

  17.05.2008   08:09   +Feedback

Eine Welt ohne Bahai

Während einige deutsche Nationalpsychopathen sich an der Frage abarbeiten, was deren Idol, der iranische Präsident Ahmadinejad, am 26. Oktober 2005 auf einer Kundgebung unter dem Motto “Die Welt ohne Zionismus” gesagt hat - “Israel muss von der Landkarte getilgt werden” oder “Das Besatzerregime muss Geschichte werden”, was im Ergebnis einen gewaltigen Unterschied ausmacht! - geht das iranische Regme wieder bzw. noch immer gegen die Bahai vor, ohne dass sich irgendeine Knalltüte aus der deutschen Ahmadinejad-Fan-Gemeinde darüber aufregen würde. Denn der Mahmoud meint es ja gut, sowohl mit den Juden wie mit den Bahai, deren Weltzentrum übrigens im zionistisch besetzten Haifa steht.

Iran geht gegen Minderheit der Bahai vor
http://www.ksta.de/html/artikel/1209912097606.shtml

Das schwere Los der Bahai
http://www.ksta.de/html/artikel/1209912097517.shtml

7.5 Millionen Bahai weltweit
http://www.ksta.de/html/artikel/1209912097615.shtml

Siehe auch:
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=12382

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Kategorie(n): Ausland 

  16.05.2008   23:22   +Feedback

Wachstumsblasen

Linguistisches Pfeifen im Walde betreiben seit Jahren Beobachter der deutschen Wirtschaft. Da wird von einem unfassbaren Boom phantasiert, nur weil die Volkswirtschaft es mal über die Zwei-Prozent-Wachstumshürde schafft. Ganz groß ist die in vielen Medien beliebte News-Headline „Deutsche Wirtschaft wächst“. Das trifft laut CIA Economic Factbook auf 208 von 216 Nationen zu. Die letzten beiden Jahre erschienen einigen sogar als Wirtschaftswunder. Zur Klarstellung: Die deutsche Volkswirtschaft wuchs 2007 um 2,5 Prozent, 2006 um 2,9 Prozent. Nicht schlecht im Vergleich zu den Vorjahren, klar. Nur: Der Vergleich mit sich selbst ist irreleitend. Sinnvoller wäre der Vergleich mit anderen Ländern, und zwar über fünf bis zehn Jahre hinweg. Diese legen regelmäßig um über drei Prozent zu…

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Kategorie(n): Wirtschaft 

  16.05.2008   23:13   +Feedback

Sankt Pauls Klimasünden

Zoff bei den Weltrettern. Kleinliche CO2-Buchhalter attackieren den herzensguten Paul McCartney.
Siehe:
http://news.yahoo.com/s/ap/20080514/ap_en_ce/people_mccartney_s_car
Und:
http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,553374,00.html

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Kategorie(n): Bunte Welt 

  16.05.2008   23:05   +Feedback

Zu wenig Pannen bei der Grünen Gentechnik

Die Grüne Gentechnik braucht einen Unfall. Eine neue Technologie kann nur sozial verarbeitet werden, wenn sie auch emotional begreifbar ist. Die Grüne Gentechnik ist einfach zu sicher. Noch nie hat jemand wegen Genfood ein Hüstelchen gekriegt, noch nie eine Heiserkeit, noch nie ein Fieber. Dies ganz im Gegensatz zur Roten Gentechnik, die völlig akzeptiert ist, obwohl bei Gentherapien Menschen gestorben sind. Über der Grünen Gentechnik lastet sozusagen das Gespenst des virtuellen Risikos. Allenthalben liest man sogar, die Grüne Gentechnik habe unabsehbare Risiken zur Folge. Als Beweis wird angeführt, ein Gen, das einmal freigesetzt wurde, könne nicht mehr zurückgeholt werden. Oh, hätten dies doch nur die Dinosaurier gewusst, sie wären heute noch da. Wir hätten nun zumindest ein echtes, nachhaltiges Risiko…

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Kategorie(n): Wissen 

  16.05.2008   23:02   +Feedback

Bio-Masern und Hunger

Vielleicht sind Schweizer Biokühe glücklicher, weil sie weiterhin fünf Prozent normales Futter kriegen. EU-Biokühe müssen sich von 100% Biofutter ernähren. Die Schweizer Biobauern haben Druck gemacht, für ihre Kühe eine Ausnahme zu erhalten, weil Biofutter zu teuer sei. Nun, das Biofutter für den Menschen ist auch zu teuer, aber das scheint den Biobauern keine Sorge zu bereiten. Eines steht allerdings fest, für die Hungerleidenden dieser Welt wird Biofutter für immer und ewig zu teuer sein. Jetzt, da Dank der Biosprit-Debatte wieder einmal die Hungerfrage in unser Bewusstsein gerückt wurde, werden die Schuldigen gesucht…

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Kategorie(n): Wissen 

  16.05.2008   21:53   +Feedback

Vagabundierende Antisemiten

Auch in Wien wird der 60. Jahrestag der Gründung Israels angemessen gefeiert. Die Aktion “Gaza muss leben!” lädt anlässlich der 60-jährigen Vertreibung der Palästinenser zu einer PRESSEKONFERENZ am kommenden Montag ein. http://www.gazamussleben.at/de/942 Zwei Tage vorher, also diesen Samstag, findet bereits eine “Diskussionsveranstaltung und Konzert” statt. http://www.gazamussleben.at/de/819 An der Diskussion nehmen die üblichen Verdächtigten teil, allerdings ist ein neues Gesicht dabei. “Franz Sieder, Pfarrer von Amstetten”. Nein, Sie haben sich nicht verlesen. Amstetten. Und weil in Amstetten alles in bester Ordnung ist, kann sich der Pfarrer von Amstetten für die unterdrückten Palästinenser einsetzen, die unter Bedingungen leben müssen, die nicht einmal Josef Fritzl seiner Familie zumuten wwürde. http://www.stern.de/politik/panorama/618580.html?cp=1
Dennoch ruht Gottes Segen nicht auf der Aktion “Gaza muss leben”. Zuerst hat das Albert Schweitzer Haus den Veranstaltern den Saal gekündigt (http://www.gazamussleben.at/de/878), dann hat die Arbeiterkammer “kurzfristig und ohne Angabe von Gründen” die Aktionisten vor die …

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Kategorie(n): Ausland 

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