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Bernd Zeller






  26.07.2014   12:05   Leserkommentare (im Wartemodus)

Der rbb korrigiert sich stillschweigend- und manipuliert weiter

In der gestrigen Spätausgabe korrigiert der rbb sich im Bericht über die Al Quds- Demo in Berlin stillschweigend. Es ist nicht mehr von einer Melange von Islamisten und Rechten die Rede, die diesen Aufmarsch bestritten hätten, sondern es wird ausgiebig gezeigt, dass sich einige wenige orthodoxe Juden beteiligt haben.
Die Kamera ist fast während des gesamten Berichts auf die paar Figuren gerichtet, die meinen, ihre Nicht- Anerkennung Israels so weit treiben zu müssen, dass sie mit Judenhassern gemeinsame Sache machen.
Unterschwellige Botschaft: wenn selbst orthodoxe Juden bei der Demo mitmachen, kann die nicht so schlimm sein.

Dazu passt die „positive Stellungnahme“ der Polizei, die von lediglich drei Festnahmen wegen versuchter Körperverletzung berichtet, was angesichts der Größe der Demo nicht viel wäre.

Auffällig ist,...

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Kategorie(n): Inland 

  26.07.2014   11:08   Leserkommentare (im Wartemodus)

Journalisten? Mehr Skateboard fahren!

Von Fabian Nicolay

Wenn Sie meinen Sohn und seine Freunde, die gerade ihr Abitur in der Tasche haben, nach ihren Vorstellungen fragen, wie der Journalismus in Deutschland zu retten sei (fragen Sie nicht, ob überhaupt), würden sie antworten, er müsse einfach so sein, wie ein Youtube-Video, in dem sich irgendein Typ im Kapuzenpulli auf sein Skateboard schwingt, vor einer 13-stufigen Treppe einen Satz in die Luft macht, sein Brett quer in Position bringt, um mit ausgebreiteten Armen ganz lässig auf dem Geländer herunterzufegen. Ganz lässig – so sollte der Journalismus also auf die Herausforderungen reagieren, auch wenn die Zukunft am Ende des Geländers nicht gerade rosig erscheint.

Denken Sie nicht an Qualitätsjournalismus, dieses längst ausgeleierte Wort, unter dessen muffigen Fittichen schon so manche Tranfunzel angezündet...

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Kategorie(n): Inland  Kultur 

  26.07.2014   07:25   Leserkommentare (im Wartemodus)

Ein paar Anmerkungen zur Lage

Was sich seit nunmehr 18 Tagen in Israel und dem Gazastreifen abspielt, ist wie geschaffen dafür, die Motive der vorgeblichen Palästinafreunde und Israelkritiker vorzuführen. Die Tatsachen sind eindeutig: Eine islamistische Terrororganisation, die seit sieben Jahren die Herrschaft über 1,8 Millionen Menschen im Gazastreifen ausübt (de facto reicht ihr Einfluss deutlich länger zurück), läutet nach 2008/2009 und 2012 die dritte Runde im ewigen Jihad gegen den jüdischen Staat ein. Nachdem sie in dieser Zeit mit mehr als 12.000 Raketen den Menschen in Südisrael das Leben zur Hölle gemacht hat, verfügt sie zu Beginn der dritten Runde über ein Arsenal von ca. 10.000, vor allem über Tunnel aus Ägypten eingeschmuggelte Raketen mit deutlich größerer Reichweite.

Als sie diese in deutlich größerer Zahl als bis dato auf Städte...

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Kategorie(n): Ausland 

  26.07.2014   07:10   Leserkommentare (im Wartemodus)

Das Beton-Fritzle

Der Ausdruck „Betonkopf“ stammt ursprünglich aus der DDR, wo er für „unbeirrbare und reformfeindliche Funktionäre“ gebraucht worden sei. Er bürgerte sich auch im Westen als umgangssprachlicher Begriff für einen Menschen ein, der uneinsichtig auf seinen einmal erworbenen Ansichten beharrt. Vom grün-alternativen Milieu wurde er gerne auf Personen angewendet, die anderer Meinung waren, vulgo die falschen politischen Vorstellungen vertraten. Beispielsweise auf den gelernten Betonfacharbeiter und einstigen hessischen Ministerpräsidenten Holger Börner, der Anfang der 80er-Jahre Demonstranten gegen den Flughafenausbau am liebsten eines „mit der Dachlatte“ übergezogen hätte. Sein Wegbegleiter Rudi Arndt, Frankfurter Oberbürgermeister, verdiente sich ebenfalls einen einprägsamen Kosenamen. Weil er erwog, die Kriegsruine...

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Kategorie(n): Inland  Wirtschaft 

  25.07.2014   21:19   Leserkommentare (1)

In bester Beuysscher Tradition

Joseph Beuys war ein geübter Lügner, das schien ihm wohl sein Beruf zu erfordern: Nachdem er am 16. März 1944 als Angehöriger der deutschen Luftwaffe über der Krim abgeschossen worden sei, hätten Tataren ihn aus dem Wrack gezogen und 12 Tage lang hingebungsvoll gepflegt, behauptete der berühmteste deutsche Nachkriegskünstler: Sie «rieben meinen Körper mit Fett ein, damit die Wärme zurückkehrte, und wickelten mich in Filz ein, weil Filz die Wärme hält.» Wahr war daran wenig: Sowjet-Diktator Josef Stalin hatte die Krimtataren bereits Ende 1943 nach Zentralasien deportieren lassen.

Ein Kunstwerk, das mit der Filz-und-Fett-Legende korrespondierte, war die Fettecke, fünf Kilogramm Butter, die Beuys 1982 in einer Ecke seines Ateliers in der Düsseldorfer Kunstakademie zwei Meter unterhalb der Decke anbrachte. Das weitere...

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Kategorie(n): Kultur 

  25.07.2014   17:24   Leserkommentare (4)

Frau Groths Gewerbe

achgut-Leser Sascha Strittmatter hat einen Offenen Brief an die Bundestagsabgeordnete und Freizeit-Matrosin Annette Groth geschrieben:

Verehrte Frau Groth,
durch Zufall bin ich auf Ihrer Homepage gelandet. Auf der Startseite rufen Sie zu Kundgebungen und Mahnwachen in Bezug auf die derzeitige Eskalation zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen auf. So weit, so legitim. Das Recht auf freie Meinungsäußerung und das Demonstrationsrecht sind wichtige Säulen unserer Demokratie.

Als ich mir dann Ihre dazugehörigen Ausführungen über das „Massaker gegen die Zivilbevölkerung“  und der „barbarischen Strafexpedition Israels“  zu Gemüte geführt habe, hat es mir die Sprache verschlagen. Eine so einseitig hetzerische, auf Tatsachenverdrehung basierende Auslassung zu dem Thema hatte ich lange nicht gelesen.

Sie schreiben:...

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Kategorie(n): Inland 

  25.07.2014   17:05   Leserkommentare (2)

Arbeitsgemeinschaft Ausgegrenzter Junger Antisemiten in Deutschland e. V

Zu den schwierigsten Aufgaben dieser Tage gehört es, den Punkt des größtmöglichen Wahnsinns in Europa zu bestimmen. Liegt er in einem ZDF-Studio, zumindest dann, wenn Dr. Jürgen Todenhöfer als Judenreferent vors Mikrofon komplimentiert wird? Oder in Essen, wo Pro-Hamas-Demonstranten auf einer vom Linkspartei-Jugendverband solid angemeldeten Demo „Adolf Hitler“ skandierten? Nebbich.

Für einen Platz in der Hitliste der Irren muss man sich im Juli 2014 schon deutlich mehr einfallen lassen. Aber es gibt ihn tatsächlich, den spitzenplatztauglichen qualifizierten Hau im Kopf, der noch totaler und radikaler ausfällt, als wir es uns überhaupt vorstellen konnten. Und zwar in Italien, in Gestalt des Politikers und Philosophieprofessors Gianni Vattimo.

Im Sender Radio 24 rief Vattimo dazu auf,in Europa Geld zu sammeln, damit die...

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Kategorie(n): Ausland 

  25.07.2014   16:58   Leserkommentare (im Wartemodus)

Die fatale Wirkung des Antisemitismus im Staatsfunk

Folgenden Brief an die ARD, den mir ein Achse- Leser zur Kenntnis gab, möchte ich unseren Lesern nicht vorenthalten. Auf die Antwort von Deppendorf und Rau darf man gespannt sein!


Sehr geehrter Herr Deppendorf, sehr geehrte Frau Rau,

schockiert und zutiefst verstört sah ich Ihren Kommentar in den Tagesthemen vom 22. Juli 2014.

Nachdem sie die gewalttätigen, antisemitischen Ausbrüche zunächst verurteilten wurde diese Aussage im weiteren Verlauf Ihres Kommentars vollkommen relativiert.
Sie legten Darstellungen über die derzeitige Situation in Gaza nieder, die zutiefst tendenziös, einseitig und allein Israel verurteilend waren.

Als in Deutschland lebender Jude habe ich verstanden, dass es unschön ist, dass wieder zum Mord an uns aufgerufen wurde aber wir, auf Grund der Lage in Gaza, wohl damit rechnen müssen.
Anstatt es bei...

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Kategorie(n): Inland 

  25.07.2014   16:44   Leserkommentare (im Wartemodus)

Lumpenjournalismus vom Feinsten

Israel behauptet, sich „selbst zu verteidigen“ gegen die lächerlichen „Raketen“ der Hamas, die man besser als Feuerwerk bezeichnete, ineffektiv, wie sie sind. Die Brutalität der israelischen Reaktion aber lässt vermuten, dass Netanjahu die Gelegenheit nutzt, um das „große Israel“ von Palästinensern zu säubern. http://www.taz.de/Schlagloch-Israel-und-Aegypten/!142873/

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Kategorie(n): Ausland