Auslese

»KLINKIGT DER WOCHE«

Portait-Zeichnungen von Stefan Klinkigt

Klinkigt der Woche

Tims Timeline

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Cartoons von Jan Tomaschoff

Cartoon






  22.05.2015   13:32   Leserkommentare (im Wartemodus)

Warum die Finnen in Wien abschmierten und die Israelis nicht

Wirklich schlimm und ein Freudentag für jeden Judenhasser wird es aber, landet Israel gegen jede Erwartung auf dem ersten Platz. Dann übertreffen sich die Musik- und Israelkritiker noch einmal selbst in ihrer Perfidität. Ein Vorzeige-Ergebnis zur eigenen Reinwaschung, das zusätzlich noch Israels Ersten Kanal in den Ruin treibt. Israels Rundfunkgebühreneintreiber gehen zwar so rigoros vor wie GEZ und GIS, trotzdem müssen die Folgekosten mit der Ausrichtung des Schlagerwettbewerbs in Jerusalem zwangsweise in öffentlich-rechtlicher Insolvenz enden.
http://www.juedische.at/pages/esc-2015-vienna-buliding-bridges/zwischen-mozart-und-bdquogolden-boyldquo-nadav-guedj.php

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Kategorie(n): Ausland  Kultur 

  22.05.2015   13:29   Leserkommentare (im Wartemodus)

Der Ausstieg aus der Stahlindustrie

Die EU-weit geplante Verteuerung von CO2-Emissionen würde nach Auffassung der deutschen Stahlindustrie zu “untragbaren Kosten” für die Branche führen. Wenn die Pläne wahr würden, kämen allein auf die deutschen Stahlunternehmen bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts Belastungen von mehr als einer Milliarde Euro jährlich zu, sagte der Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Hans Jürgen Kerkhoff.

TKSE-Produktionsvorstand Herbert Eichelkraut sagte, er rechne bei einer Umsetzung der EU-Vorhaben mit einer Verteuerung des Stahls um rund 20 Prozent. “Das würde unsere Profitabilität völlig zunichte machen.”

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Anthropozän und der Mythos der Nachhaltigkeit

Die Erde allerdings ist ein System, auf das Bilder eines Organismus nicht passen, weshalb das Prinzip Nachhaltigkeit in der Betrachtung zu Trugbildern führt. Die Gesellschaft hat sich in einen Mythos verrannt, aber es gibt Anzeichen für ein Aufbrechen der erstarrten Debatte. Von Quentin Quencher. Lesen

Foto: Dick Swanson

Ein Tunnelblick auf die Menschenrechte

Der Sozialphilosoph Hans Joas stellt in einem neuen Buch die Frage: Sind die Menschenrechte westlich? Dabei lässt er beispielsweise die Emanzipation der Frau vollkommen unerwähnt. Und nicht nur das. Eine Rezension von Vera Lengsfeld. Lesen

Foto: Calvin Chu. CC BY 2.0 via Wikimedia Commons

Unbequem ist stets genehm: Die Klimamesse des Joachim Gauck

Bundespräsident Joachim Gauck irrte in seinen jüngsten Ausführungen zum Thema Klima gleich mehrmals. Nicht nur philosophisch sondern auch sachlich. Dirk Maxeiner hat die Rede einer kleinen Exegese unterzogen. Lesen

Foto: Fabio Pozzebom/ABr - Agência Brasil. CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Sie fehlen uns noch!

Falls Sie noch keine Patenschaft für die Achse des Guten abgeschlossen haben, dann ist jetzt der richtige Moment. Sichern auch Sie die Zukunft der Achse! Werden Sie Pate für 2015!

In zehn Jahren haben unsere Autoren 40.000 Beiträge veröffentlicht. Laut Berliner Zeitung ist die Achse des Guten der „einflussreichste deutsche Autorenblog”.

Die Achse muss finanziell abgesichert werden, damit sie weiterhin unbequem bleiben kann. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Wir bedanken uns recht herzlich!
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  22.05.2015   11:13   Leserkommentare (im Wartemodus)

Bedeutende Denkerinnen und Denker des 21. Jahrhunderts

Heute: Gregor Gysi, Fraktionchef der Linken im Bundestag

“Die (USA) behandeln uns immer noch wie ein ehemaliges besetztes Feindesland und ich sage Ihnen klipp und klar: Das dürfen wir uns nicht länger bieten lassen!” (http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts-8311.html)

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Kategorie(n): Inland 

  22.05.2015   10:00   Leserkommentare (im Wartemodus)

Der Passauer Fensterl-Kulturkampf

Die Gendergemeinde kann aufatmen. Die Passauer Universität hat dieser Tage ein klares Fensterl-Verbot ausgesprochen. Eine Zeitlang sah es so aus, als könnten die Sportstudenten dieser altbayerischen Stadt tatsächlich einen Fensterlwettbewerb durchführen. Es kommt nicht dazu. Der Fensterlwettbewerb musste abgesagt werden, weil er – so die Gleichstellungsbeauftragte der Uni - die Frauen zu Sexobjekten degradiert hätte. Zweifellos eine zeitgemäße Entscheidung, auch wenn man beim ehrenwerten Handwerk der Fensterbauer und vielleicht auch bei den Herstellern von Leitern den Verzicht auf diese werbewirksame Aktion bedauern mag.

Allzu hart stießen hier uraltes bayerisches Brauchtum und neuzeitliche Genderpolitik aufeinander. Das Brauchtum musste auf der Strecke bleiben. Leichen des Traditionellen pflastern nun mal den Weg der...

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Kategorie(n): Inland  Kultur 

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  22.05.2015   07:00   Leserkommentare (im Wartemodus)

Heute ich – morgen du? Die Stalker sind unter uns.

Am Tag der Walpurgisnacht 2012 änderte sich mein Leben radikal. Viele Menschen tanzten in der letzten Aprilnacht fröhlich in den Mai – für mich begann der Kampf gegen einen Stalker, der bis heute anhält. Ein Unbekannter drohte in der Nacht zum 30. April 2012, mich am 1. Mai umzubringen und eröffnete damit ein Karussell der Angst. Ich bin seitdem gezwungen mitzufahren- und weiß bis heute nicht, warum. Ich kann es mir nur so erklären, dass ich am falschen Tag am falschen Ort war und einen Irren kennengelernt habe, dem es Freude bereitet, Menschen zu quälen. Vor dem 30. April 2012 kannte ich Stalking nur aus den Medien und aus Krimis. Nun kenne ich es in vielen Facetten, mein Stalker hat kaum etwas ausgelassen, um mich immer wieder in Angst und Schrecken zu versetzen. Ich wandte mich hilfesuchend an die Berliner Polizei – dort...

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Kategorie(n): Inland 

  22.05.2015   00:04   Leserkommentare (im Wartemodus)

No Jews, no news

Nathan Gelbart

Beim Berliner Ableger eines renommierten transatlantischen Institutes mit dem Namen eines bekannten US-Skiresorts in Colorado referierte gestern der aussenpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Omid Nouripour.

Das nicht wirklich genau umschriebene Thema des Abends lautete: “Kollaps Nahost - Deutscher Einfluss und deutsche Verantwortung in einer schwierigen Region”. Wer hier das Abspulen des üblichen Israel- und Siedlungsprogramm erwartete, wurde hingegen vom Redner eines Besseren belehrt.

Omid Nouripour, ein gut informierter Kenner der relevanten Region, sprach das deutsche Lieblingsthema zwar an, konzentrierte sich jedoch auf die wirklichen Probleme des Nahen Ostens. 220.000 Tote in Syrien, über 10 Millionen Flüchltinge; 1.000.000 Tote im Irak und 1.500.000 Millionen Flüchtlinge sowie...

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Kategorie(n): Inland 

  21.05.2015   13:54   Leserkommentare (5)

Statt Bahn

Als Kind wurde mir immer schlecht im Bus. Deswegen bin ich ein passionierter Bahnfahrer geworden. Aber das ist jetzt Jahrzehnte her, und freudig danke ich der GDL, daß sie mir die Chance aufzwingt, mich weiterzuentwickeln. Also Flixbus-Ticket im Internet gebucht und gestern von Köln nach Frankfurt auf Gummireifen gerollt, und zwar zu einem so mirakulösen Preis, daß ich mich auf jede Menge üble Überraschungen gefaßt machte: acht Euro, statt der bei der Bahn üblichen 50 bei gleicher Fahrtdauer.

Es ist zehn Uhr morgens und der Busbahnhof ein chaotisches Provisorium. Nichts scheint einem irgendwie geplanten Ablauf zu entsprechen. Auf dem Aushangfahrplan ist mein Bus gar nicht verzeichnet, die Haltebuchten sind mit anderen Fahrzeugen belegt. Es erweist sich als richtig schwierig, herauszufinden, wo ich einsteigen soll. Die von einem...

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Kategorie(n): Inland 

  21.05.2015   10:02   Leserkommentare (im Wartemodus)

Mahlzeit

„Bei den Hochgestellten gilt das Reden vom Essen als niedrig. Das kommt: sie haben schon gegessen“. Schrieb Bert Brecht zu einer Zeit, da die Nahrungsversorgung für viele prekär war. Heute ist es umgekehrt. Die Masse futtert mit stillem Behagen, was Aldi und Lidl hergeben (in der Regel durchaus kein Dreck, wie die „Stiftung Warentest“ immer wieder feststellt). Dagegen quasseln wohlstandsverwahrloste Mittelschichtler sich den Mund darüber fusselig, was alles man nicht essen dürfen sollte. Wem beim degoutanten Gedöns um „gute Ernährung“ schlecht wird, findet hier eine Feder zwecks Erleichterung:
http://www.faz.net/aktuell/stil/essen-trinken/gesundheits-und-food-blogger-und-der-ernaehrungsirrsinn-13599281.html

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Kategorie(n): Kultur 

  21.05.2015   09:44   Leserkommentare (2)

Bitte warten: die EU und die Roaming-Gebühr

Angesichts der dräuenden Wolken am europäischen Horizont – der mögliche Austritt Großbritanniens aus der EU, Griechenlands Balancieren am Abgrund des Staatsbankrotts, und das Unvermögen, sich auf eine Antwort auf die Flüchtlingskrise im Mittelmeer zu einigen – stellen sich viele Bürger Europas die Frage nach dem Nutzen der europäischen Integration.

Ein Projekt wurde bisher immer als leuchtendes Beispiel für das segensreiche Wirken der EU herangezogen. Zwar betrifft es nicht Griechenland oder den Euro, dafür aber die Mobiltelefonrechnungen der Bürger.

Allerdings könnte es sich für die EU als Rohrkrepierer erweisen.

Die Europäische Kommission und das Europaparlament versuchen seit Jahren, die lästigen Zusatzkosten abzuschaffen, die Mobiltelefonnutzern bei Reisen in Europa abverlangt werden. Vor einiger Zeit noch waren...

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Kategorie(n): Wirtschaft