Auslese
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Bernd Zeller






  24.04.2014   19:26   Leserkommentare (im Wartemodus)

Asterix und Obelix in der Universität

So ein wenig sieht sie aus wie dänisches Möbeldesign: natur-gegerbt, unlackiert und leider auch völlig fad. Professorix Lann Hornscheidt, die sich das X an ihren Professorentitel geheftet hat, weil sie in der Ansprache weder als Männlein noch als Weiblein apostrophiert werden möchte. Und da das offenbar einer Menge ihrer Studenten ebenso so geht - im Interview spricht sie von der unglaublichen Anzahl von zwölf ihrer Studentix (die Humboldt-Universität zu Berlin hat ca. 40.000 weitere Studenten) - hat er/sie/es das X erfunden. Dass es nach Asterix und Obelix klingt, macht die Sache unfreiwillig etwas komisch, aber Humor scheint nicht die Stärke von Lann Hornscheidt zu sein.

Nun hat Lann Hornscheidetx (ich traue mich gar nicht, sie mit einem ihrer Geschlechter anzusprechen) Spiegel-Online ein Interview gegeben. Da sagt er/sie/es:...[Weiterlesen…]

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Kategorie(n): Kultur 

  24.04.2014   17:38   Leserkommentare (im Wartemodus)

Bluffen, lügen, täuschen und tricksen - alles für die EU

Gabor Steingart in der heutigen Hausmitteilung des Handelsblatts:
In allen Zeitungen wird heute der “Primärüberschuss” im griechischen Staatshaushalt gefeiert. Da kann man nur sagen: Gut geblufft, Löwe. Denn der “Primärüberschuss” ist eine Kennziffer, bei der man alle Zinsausgaben und die Kapitalspritzen für die Banken herausrechnet. Zuzüglich dieser Positionen erreicht Griechenland 2013 eine Defizitquote, die höher liegt als 2012. Die Gesamtverschuldung stieg ebenfalls - auf 175,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Diese Zahlen zu benennen ist nicht anti-europäisch, sondern wahrhaftig. Oder um es mit Ingeborg Bachmann zu sagen: “Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar.”

Derweil tanzen bei den ÖR die Brüsseler ZK-Mäuse auf den Tischen. Schauen Sie mal:...[Weiterlesen…]

Henryk M. Broder: Die letzten Tage Europas. Updates zum Buch Die letzten Tage Europas: Updates zum Buch

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Kategorie(n): Inland 

  24.04.2014   17:08   Leserkommentare (im Wartemodus)

Poland Pushes Coal on Europe as Putin Wields Gas Weapon

Polish Prime Minister Donald Tusk says the country’s giant coal fields should become a cornerstone in Europe’s defense against a newly aggressive Russia.

Because the fossil fuel supplies 90 percent of Poland’s power it has less need of Russian natural gas than other Eastern European nations, burning half as much per capita as the neighboring Czech Republic, for example. As politicians wrestle with how to respond to the crisis in Ukraine, Tusk argues Europe needs to “rehabilitate” coal’s dirty image and use it to break Russia’s grip on energy supply.

“In the context of the Russian-Ukrainian conflict, the overriding objective is to lessen the dependence on Russia,” said Mujtaba Rahman, an analyst at Eurasia Group in London. “Climate objectives will be absolutely secondary to that.”

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Kategorie(n): Ausland  Wirtschaft 

  24.04.2014   10:37   Leserkommentare (im Wartemodus)

Cat2See: Das beste Computerspiel für Katzenliebhaber

Israel may have been the Start-Up Nation for a while now, but never was that title more deserved than right this second. That’s because an Israeli start-up has created something that might just completely change the way we see our cat’s world. Cat2See appears to be a device that allows users to solve one of the most vexing questions of our era: what does my cat do all day long? It’s a roving webcam, feeding device, and toy, all of which can be operated remotely from a smartphone. Play with your cat anytime, anywhere.

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Kategorie(n): Kultur 

  24.04.2014   09:26   Leserkommentare (im Wartemodus)

“Das größte Umweltproblem ist Armut”

Ein Interview mit Patrick Moore
geführt von Thilo Spahl

Thilo Spahl: Vor 40 Jahren haben Sie Greenpeace gegründet, heute bekämpfen Sie Greenpeace. Was ist in der Zwischenzeit schief gegangen, wann und warum?

Patrick Moore: Vieles ist schiefgelaufen über die Jahre. Zusammengefasst: Als Greenpeace anfing, und ich mit Greenpeace, ging es nicht nur um die Umwelt, sondern auch um die Menschen. „Green“ stand für die Umwelt und „Peace“ für das Ziel, die Gefahr eines Atomkriegs aus der Welt zu schaffen. Im Lauf der Jahre driftete Greenpeace dann dorthin, wo die Organisation heute und seit Langem steht. Sie charakterisieren heute den Menschen im Grunde als Feind der Erde. Das ist ein ganz anderer Ansatz und keiner, mit dem ich noch zu tun haben möchte. Menschen sind Teil der Erde. Wir sind mit unseren großen Gehirnen und...

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Kategorie(n): Klima-Debatte  Wissen  Wirtschaft 

  24.04.2014   09:17   Leserkommentare (im Wartemodus)

Die echten Europäer leben in Warschau

Marko Martin

Wenn selbst ernannte Musterschüler ihre Aussetzer haben, wird es meist besonders bizarr – dann geht es von einem Extrem ins andere. Derlei lässt sich gerade im Falle der deutschen Außenpolitik studieren, welche doch ansonsten immer mit allen so gut Freund sein möchte.

Was auch für weite, parteiübergreifende Teile der deutschen Öffentlichkeit gilt, hat sich diese doch über die Jahrzehnte hinweg ebenso narzisstisch wie larmoyant-schuldbewusst gefragt, was wohl “das Ausland” so alles über uns denke.

Nun, im Falle Polens scheint das gegenwärtig den meisten Beteiligten eher schnurz zu sein. Trotz Weimarer Dreieck, der deutsch-französisch-polnischen Außenministerbegegnungen, trotz geplanter Nato-Manöver im Nachbarland.

Man tut, was man als Minimum halt tun muss angesichts der von Russland vom Zaun gebrochenen...

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Kategorie(n): Inland  Ausland 

  24.04.2014   09:07   Leserkommentare (im Wartemodus)

Unheilige Allianz

Walter Krämer

Auszug aus “Kalte Enteignung”, Campus Verlag

Am Tag nach dem Brüsseler Gipfelbeschluss vom Juni 2012 zur Einrichtung des Euro-Rettungsschirms stiegen die Aktienkurse der spanischen Geldhäuser BBVA und Intesa Sanpaolo, der italienischen Unicredit oder der französischen Institute PNP Paribas und Societé Generale um über sechs Prozent, selbst die Aktien der weniger bedrohten Commerzbank und der Deutschen Bank stiegen noch um mehr als vier bzw. fünf Prozent. Für die meisten dieser Banken war das der größte Kursgewinn an einem Tag im ganzen Jahr 2012.
Und damit ist auch klar, wem der Rettungsschirm vor allem nützt.

In den USA gibt es wie in der Eurozone rund 5000 Banken. In den USA ist seit Beginn der Krise jede zehnte nicht mehr dar. In der Eurozone sind noch 99% am Leben. Weil der europäische Steuerzahler...

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Kategorie(n): Wirtschaft 

  23.04.2014   22:46   Leserkommentare (im Wartemodus)

Was uns so bewegt

Die verlagsunabhängig ermittelten IVW-Auflagezahlen für das 1. Quartal 2014 sind da. Danach sackte die „harte Auflage“ des „Stern“ (Claim: „Was uns bewegt“) innerhalb eines Jahres um 22,3 Prozent. „Und am Kiosk fand das Magazin sogar über 31 Prozent weniger Käufer als vor einem Jahr“, schreibt der Mediendienst „dwdl.de.“ Morgen erscheint der Stern mit der leckeren Titelstory „Die vegane Versuchung“. Vegan (nix, was mit Eiern kontaminiert wurde! Honig ist Bienenerbrochenes! Vegetarier sind Mörder!) blätterfuttert und zetert eine Sekte von schätzungsweise 0,1 Prozent der Deutschen. „Keine Angst vorm neuen stern“ hieß die Werbekampagne zum Relaunch der bekanntesten deutschen Illustrierten im März 2013.

Kann die Konkurrenz unterschreiben.

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Kategorie(n): Kultur 

  23.04.2014   20:53   Leserkommentare (im Wartemodus)

Silvis Culture Club (57). Dumme Kundin an Klopapier

Die Dame an der Kasse ist genervt. Ja, so ein Kunde kann schon blöd sein. Mein Vergehen: Ich habe den Einkaufswagen nicht so platziert, dass sie sich problem- und vor allem bewegungslos davon überzeugen kann, dass ich nichts geklaut habe. Sie verdreht die Augen und dirigiert mich an jenen Punkt, an dem sie den besten Ausblick hat: „Der Wagen muss genau unter dem Spiegel stehen!“ Leider habe ich verabsäumt, mich mit der Platzierung der Spiegel in diesem Drogeriemarkt vertraut zu machen, aber es gibt ja das kluge Personal: „Sie stehen davor. Da sehe ich nichts.“  Aha.

Genau betrachtet stehe ich schräg unter dem Spiegel und sie müsste nur den Kopf heben, um den perfekten Blick in den leeren Wagen zu haben, aber ich möchte nicht diskutieren. „Kundenkarte?“, fordert sie im Kasernenton. Ich beteilige mich nicht an diesem...

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Kategorie(n): Kultur