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21.03.2010   05:10

Hermann und das Völkerrecht

Mit einem Antisemiten zu diskutieren, ist so sinnvoll, als würde man einen pädophilen Pfarrer dazu bringen wollen, seine Messdiener in Ruhe zu lassen. Beide sind nicht nur fest davon überzeugt, dass sie es gut meinen, sondern auch, dass sie für die Objekte ihrer Begierde nur das Beste wollen. Beide haben kein Unrechtsbewusstsein. Der einzige Unterschied liegt darin, dass der pädophile Pfarrer seiner Lust im Darkroom hinter dem Altar frönt, während der Antisemit die Öffentlichkeit geradezu sucht.

Bei Tageslicht betrachtet sind beide arme Schweine, Triebtäter am Rande eines Abgrunds.

Charakteristisch für den Antisemiten ist, dass er nur reagiert. Es sind die Juden, die ihn dazu zwingen. Gäbe es keine Juden, müsste der Antisemit nicht aktiv werden. Deswegen macht er die Juden sowohl für deren schlechtes Benehmen wie für sein eigenes Verhalten verantwortlich. Der Antisemit verteidigt sich immerzu ("Deutsche wehrt Euch! kauft nicht bei Juden!"); er ist das …

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20.03.2010   16:05

Kunzelmanns Kinder 2

In unserer Reihe über den postmodernen Antisemitismus der 68er und ihrer Kinder stellen wir heute zwei weitere Protagonisten vor. Zuerst eine Wiener Sekte, die sich bei der Naturei Karta anbiedert:

“Neuerdings ist uns zu Ohren gekommen, dass uns vorgeworfen wird,
uns nicht vom antizionistischen Rabbiner Moishe Friedman zu
distanzieren. Bis jetzt sahen wir keine Notwendigkeit, die Welt nach
Personen abzusuchen, von denen wir uns distanzieren könnten. Unser
Verhältnis zu Friedman beschränkt sich im Wesentlichen auf die
politische Konjunktur des Sommers 2006, in dem auf den Besuch des
US-Präsidenten Bush in Wien die israelische Aggression gegen den
Libanon folgte. Friedman beteiligte sich den Gegenmobilisierungen, was
ihm nicht nur von uns, sondern auch von vielen anderen beteiligten
Kräften nicht verwehrt wurde. Wir kennen Friedmans Positionen, die

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19.03.2010   22:44

Kein Grund für einen Rückruf

Der japanische Autobauer Toyota hat in den USA rund 2.3 Millionen Autos in die Werkstätten zurück gerufen, nachdem Probleme mit dem Gaspedal bekannt wurden. In Europa waren es etwa 1.8 Millionen Rückrufe. Toyota produziert jedes Jahr weltweit etwa sieben Millionen Autos. Nach Angaben der amerikanischen Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA sollen in den vergangenen 10 Jahren 19 Toyota-Fahrer bei Unfällen aufgrund eines klemmenden Gaspedals ums Leben gekommen sein. Nach Angaben von USA Today waren es 43 Unfälle mit 52 Toten.

Selbst wenn man die höheren Zahlen von USA Today nimmt und sie ins Verhältnis zu den jährlich sieben Millionen Toyotas setzt, die vom Fliessband auf die Strasse rollen, ist die Zahl der Unfälle, die ein defektes Gaspedal verursacht haben soll, so gering, dass sie statistisch nicht ins Gewicht fällt. Trotzdem wurden über vier Millionen Autos zurückgerufen.

Toyota könnte sich viel …

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19.03.2010   15:40

Auf zum Boykott!

Der größte israelische Pharma-Konzern mit über 11 Milliarden Dollar Umsatz und 38.000 Beschäftigten weltweit kauft den zweitengrößten deutschen Generikahersteller für über 3,6 Milliarden Euro. Jetz wird es für Aktivisten, die nicht müde werden, zum Israel-Boykott aufzurufen, ein wenig schwierig. Sollen sie an Kopfschmerzen, Durchfall und Sodbrennen leiden oder vielleicht doch zu einem preiswerten Produkt de Marke Ratiopharm greifen? 

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19.03.2010   14:12

Udos Datsche ist nicht in Gefahr

Der Nah- und Mittelostexperte Udo Steinbach beispielsweise hat im Jahre 2007 in seiner Eigenschaft als Präsident des Deutschen Orientinstituts in einem Zeitungsinterview erklärt, falls der Iran wirklich nach Atomwaffen strebe, dann nicht, um sie einzusetzen, sondern »um mit dem Westen auf gleicher Augenhöhe verhandeln zu können «. Vor allem ein Satz aus diesem Interview verdient es, für alle Zeiten festgehalten zu werden: »Europa wäre sicher das letzte Ziel, das dem Iran einfallen würde, falls er wirklich aggressive Absichten verfolgen sollte. Wenn eine Atommacht Iran entstünde und für irgendjemanden zur Bedrohung würde, dann eher für seine Nachbarn. Zum Beispiel für eine säkulare Türkei und natürlich für Israel. Ich glaube, dass Europa sich vom Iran in keiner Weise bedroht fühlen müsste.« Wenn es dem Iran also gelingen sollte, die säkulare Türkei oder Israel atomar zu pulverisieren, wäre das der natürliche Gang der Dinge, und solange der nukleare Fallout einen Bogen um das …

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19.03.2010   05:43

Kunzelmanns Kinder

Dieter Kunzelmann, eine Ikone der 68er, hat schon 1969 den deutschen Linken geraten, sich von ihrem “Judenknacks” zu befreien und die “Vorherrschaft des Judenkomplexes” zu brechen. Diesem Zweck sollte auch eine Bombe dienen, die im Berliner Jüdischen Gemeindehaus hinterlegt wurde.

Seitdem sind mehr als 40 Jahre vergangen. Und noch immer arbeiten sich deutsche Linke an ihrem “Judenknacks” ab, wie zuletzt der Duisburger Lokalpolitiker Hermann Dierkes. Seine Fans rufen zur Solidarität mit dem “Friedenaktivisten" auf und sehen sogar die LINKE von Antideutschen, Neokons und Zionisten unterwandert.

Nun gut, eine Halluzination ist immer noch besser als gar keine Wichsvorlage. Das Problem ist nur: Die “Vorherrschaft des Judenkomplexes” zu brechen, ist eine extrem komplizierte Aufgabe. Die polnischen Antisemiten arbeiten schon seit Jahrhunderten daran, und haben es immer noch nicht geschafft, wie man an diesem …

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18.03.2010   15:43

Pax Christi

Ein Freund, den ich schätze, weil er nicht nur ein bekennender sondern vor allem praktizierender Christ ist, schreibt mir auf die Frage, warum die Reaktionen des Vatikans auf die Ermordung einiger hundert Chrtisten so “moderat” formuliert wurden, folgendes:

“Grundsätzlich ist es doch so: Du hast eine große Familie, so 100 Leute. Die leben im Feindesland. Die Feinde bringen schon mal so 30 um. Die 70 sind aber noch da, wollen auch eigentlich bleiben, leben aber unter einem Damoklesschwert. Was tun? Da würdest Du natürlich Deine Pressefreiheit voll ausnutzen und ein scharfes Stück gegen die Feinde schreiben. Denn moderat, das geht bei Modest ja nun auf gar keinen Fall. Hauptsache, das Prinzip stimmt. So vielleicht? Ich dachte jüdisch sein heißt überleben lernen ...”

Es wäre wirklich das erste Mal in der Geschichte der Kirche, dass sie sich ein Beispiel an den Juden nimmt. Ein globales Unternehmen mit …

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18.03.2010   11:17

Armut ist für alle da!

Es sei ein Skandal, meinen viele Deutsche, dass es in einem so reichen Land wie der Bundesrepublik so viel Armut gebe. Manche tun auch was dagegen. Sie werden reich. Mit Hilfe der Armen.

Das geht einfacher, als Sie denken. Sie brauchen nur einen gemeinnützigen Verein oder eine gemeinnützige GmbH zu gründen, der bzw. die ein soziales Anliegen hat. Zum Beispiel: Hilfe für obdachlose Menschen. Dann werden Sie und Ihr Projekt vom Staat großzügig gefördert. Über die Verwendung des Geldes brauchen Sie keine Rechenschaft abzugeben, Sie werden von niemand kontrolliert.
Die Sache geht so lange gut, bis Sie eines Tages bei einer Verkehrskontrolle geblitzt werden. Und dabei wird bekannt, was alle wussten, dass Sie nämlich einen Maserati fahren, der über 100.000.- Euro gekostet hat. Nicht schlecht für den Chef einer gemeinnützigen Einrichtung, die zum größten Teil von Steuergeldern finanziert wird und einem guten Zweck dient. Die Öffentlichkeit …

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